TALENTERKENNUNG

Viele unsere Gespräche laufen auf folgende Fragen hinaus:

Wieso werden Spieler bereits nach kürzester Zeit in einem NLZ wieder weggeschickt?

Wir reduzieren dieses Problem auf zwei Faktoren:

Woraus sich wieder die Fragestellung einer sinnvollen Ausbildung stellt. Wie kann ein Fußballer, der nie höherklassig gespielt hat bzw. in einem normalen Breitensportverein trainiert wurde, besser sein, als derjenige, der seit drei Jahren im NLZ spielt?

Entweder, er wurde falsch ausgewählt und hat sich nicht entwickelt wie erwartet (häufigste Argumentation seitens der Vereine) oder aber er wurde schlicht schäbig ausgebildet durch den Verein selbst. Leider findet man auf diese Frage keine klare Antwort, da wie oben erwähnt valide Testungen von Talent und Talentpotential fehlen.

Somit bleibt auf absehbare Zeit das Fischen nach Talenten, ein Fischen im Trüben.

By |2018-03-10T15:39:13+00:00März 10th, 2018|VEREINSBERATUNG|2 Comments

2 Comments

  1. […] So einfach ist das jedoch doch nicht. Denn der Talentselektionsprozess ist komplizierter als oftmals angenommen -> Link “Warum ist Talenterkennung so schwierig?” […]

  2. Sascha Koloß März 24, 2018 at 7:43 am - Reply

    Ich glaube, dass von den Talenten in den jeweiligen U-Bereichen unterschiedliche „Qualitäten“ verlangt werden bzw. diese gezielt gesucht werden. Im U8-10 Bereich ist es für die Vereinsverantwortlichen meist gar nicht wichtig einen Teamspieler mit toller Passqualität und Übersicht zu scouten, vielmehr stehen hier die körperlich starken Individualisten im Fokus. Die anderen fallen dabei erst einmal durchs Raster, sind dann aber womöglich wieder zu einem späteren Zeitpunkt für die Vereine interessant. Wer will schon mit 11 Egoisten auf dem Platz stehen? Im Endeffekt setzen sich dann die höchst Talentierten und die guten charakterlichen Typen durch.

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