NACHTRAG ZUR AUSBILDUNG VON JUGENDTRAINERN

Nach dem umfangreichen Feedback zu unserem letzten Beitrag (Hier klicken), möchten wir die Thematik nochmals aufgreifen.

Wir haben uns bereits vor längerer Zeit mit den Kennzahlen des DFB beschäftigt. Unsere Erkenntnisse möchten wir euch natürlich nicht vorenthalten.
Möglicherweise gibt es simple Gründe für das fehlende Interesse an Trainerausbildungen?

DIE ZAHLEN
0Tsd.
Vereine im Verbandsgebiet
0Tsd.
Teams B- und A-Junioren
0Mio.
DFB-Mitglieder Insgesamt
0Tsd.
Jugendtrainer
0Tsd.
Teams G- bis C-Junioren
0Mio.
Mitglieder bis 14 Jahre

Beeindruckende Zahlen innerhalb des größten Sport-Fachverbandes der Welt. Doch warum fokussiert man sich dann so stark auf Trainingsinhalte, die einen großen Anteil der Mitglieder komplett außen vor lassen?

Schlimmer noch: Trotz steigender Mitgliederzahlen im DFB ist die Anzahl der Mannschaften in Deutschland rückläufig. 2.232 Mannschaften weniger wurden von 2016 auf 2017 verzeichnet. Davon 1.766 alleine in Bayern. Vielmehr steigen die Mitgliederzahlen nur aufgrund der größer werdenden Anhängerschaften bei den Profivereinen.

Über Drop-Out Quoten und Gründe wird vielerorts diskutiert und mögliche Problemfelder werden erörtert. Einige der auch für uns relevanten Punkte beschreibt Sportsoziologe Torsten Schlesinger bei “fussball.de” in einem interessanten Interview:

Hier klicken um zum Artikel zu gelangen!

“Es ist wichtig, dass der Trainer seine Einheiten der jeweiligen Altersklasse anpasst. So bleibt die Sportart für die Jugendlichen attraktiv.”

RELEVANZ DER INHALTE

Wir werden nie müde zu betonen, welche Relevanz ein altersgerechtes Fußballtraining hat. Alle geplanten und durchgeführten Trainingseinheiten sollten immer als erstes die jeweiligen Jugendlichen und ihre Eigenschaften in Betracht ziehen. Und auf Grundlage dieser Fähig- und Fertigkeiten auf psychologischer und physiologischer Ebene sollten Trainingseinheiten gestaltet und umgesetzt werden. Ein Player im Fußball der diese Akzentuierung auf das Individuum lebt, ist freiraum33 (Hier klicken um zur Homepage zu gelangen.).

Häufig ist ein unaufmerksamer/”störender” Fußballspieler einfach nur gelangweilt, unter- oder überfordert. Für diese Verhaltensweisen ist jedoch in den meisten Fällen der Jugendtrainer verantwortlich und nicht der Fußballspieler.

Wir Erwachsenen sollten unsere Verhaltensweisen beobachten. Wer kann heutzutage noch beim Warten oder Anstehen sein Handy in der Hosentasche lassen? Nun können die Kids im Fußballtraining nicht auf diese Strategie zurückgreifen. Und so fangen sie an zu reden oder “Quatsch” zu machen.

Man muss kein Kind dazu motivieren, Playstation oder Handy zu spielen. Das machen sie ganz von selbst aus dem Drang nach Spaß und Herausforderung.
Sollten wir es schaffen ein solches Jugendtraining zu gestalten, gewinnen alle Beteiligten an Freude, Unbeschwertheit und Motivation.
Und mit diesen Bausteinen verlässt niemand mehr einen Fußballverein.

By |2018-03-17T08:58:35+00:00März 15th, 2018|WISSENSTRANSFER|3 Comments

3 Comments

  1. […] Vorheriger Nächster Beitrag […]

  2. […] an der Basis. Über die Kennzahlen und deren Entwicklung haben wir bereits ausführlich berichtet http://advance.football/nachtrag-trainerausbildung/ In den folgenden Zeilen möchten wir die Zukunft vieler Vereine aus unserer Sicht aufzeigen und […]

  3. […] „Wir haben uns bereits vor längerer Zeit mit den Kennzahlen des DFB beschäftigt. Unsere Erkenntnisse möchten wir euch natürlich nicht vorenthalten.“ –> Hier zum ganzen Beitrag […]

HINTERLASSE EINEN KOMMENATR