TRAINERROLLE

Die Rolle des Fußballtrainers im Jugendfußball

Jeder Fußballer hat ihn, einen Trainer der die fußballerischer Entwicklung nachhaltig geprägt hat. Mit Sicherheit gibt es einige Fälle die dabei an einen negativ in Erinnerung gebliebenen Fußballtrainer denken. Wir möchten uns in diesem Beitrag mit den positiven auseinandersetzen.
Fußballtrainer die es schaffen durch ihr Wesen und die Art ihres Trainings nachhaltig für ein Schmunzeln oder ein gutes Gefühl zu sorgen. Bewegt man sich im Profibereich wird dabei oft Norbert Elgert genannt, der für Spieler wie Leroy Sane oder Manuel Neuer eine prägende Figur war. Aber auch im Breitensport und den unteren Altersbereichen gibt es Trainer die für Spieler mehr sind als nur der Übungsleiter.

Die Rolle des Trainers in der sportlichen Entwicklung der Nachwuchskicker haben wir schon in einigen Blogbeiträgen thematisiert.

Im folgenden haben wir euch vier Punkte zusammengefasst, die euch helfen einen positiven Einfluß auf eure Spieler zu haben. Diese sollen euch helfen die Leistungs- und Persönlichkeitsentwicklung eurer Fußballspieler weiter zu fördern.

Eine gute Organisation im voraus der Saison vereinfacht Vieles und hilft Missverständnisse und Stress vorzubeugen. Organisatorische Abläufe bzgl. Elternabende, Trainingsabläufe und Wettkämpfe sollten schon vor der Saison geregelt sein.

Das wöchentliche Training muss nicht jedes Mal aufs Neue, kurz vor dem Training mit mühsam zusammen gesammelten Trainingsformen absolviert werden. Eine Effektive-Trainingsplanung hilft euch als Trainer eure Inhalte klarer vermitteln zu können. Eure Spieler tun sich leichter wenn sie nicht jede Woche mit neuen halbgaren oftmals nicht angepassten Übungen konfrontiert sind. Hier gilt. Weniger ist mehr. Im Idealfall bildet eine Trainingsform so viele Inhalte wie möglich ab. Wir haben einige Tools in unserem Werkzeugkasten die euch dabei helfen können, die Trainingsplanung effektiver und effizienter zu gestalten.

Wer sein Training vorab schon richtig geplant hat, kann Inhalte mit einer größeren Ruhe und deutlich detaillierter im Training umsetzen und ggfs. auf kleine Änderungen im Ablauf reagieren. Wie die Spieler auf eine jeweilige Training anspringen ist nicht immer gleich und kann sich innerhalb einer Trainingswoche um 180 Grad drehen. Klappt die 1vs1-Form noch am Anfang der Woche, so sieht sie im zweiten Training wieder so aus als ob sie noch nie gespielt wurde. Geduld und Verständnis sind hier die Schlagworte.

Sich selbst und sein Training/Spiel zu hinterfragen ist eines der meist unterschätzten Möglichkeiten der (Weiter-)entwicklung. Dabei bedarf es im ersten Schritt nicht mal hochgestochener Feedbackbögen oder externen Testungen. Ein kurzer, ehrlicher! Rückblick der zurückliegenden Einheit hilft dabei Schwächen und Stärken der eigenen Arbeit als Trainer zu verdeutlichen. So bleibt auch über einen längeren Zeitraum Spaß und Freude am Training für alle beteiligten gewährleistet. Wer dann noch mehr möchte, sollte sich externe Beratung holen um den nächsten Schritt als Trainer zu gehen.

Nicht aller Anfang ist schwer. Kleine Schritte und Änderungen können schon vieles bewegen. Im Hinterkopf sollte man behalten:

Die wichtigste Aufgabe als Fußballtrainer ist es unsere Spieler so freudvoll wie möglich
mit dem Fußball zu betrauen!

By |2019-04-11T12:31:15+00:00April 11th, 2019|WISSENSTRANSFER|0 Comments

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